Fürsorgemüdigkeit: Compassionfatigue oder Empathyfatigue?

Menschen in helfenden Berufen und Rollen (Krankenpflege, Medizin, Lehre, Erziehung usw.) sind besonders konfrontiert mit der Not anderer. Aufgrund unserer Fähigkeit zu Empathie sind wir in der Lage, zu erspüren, was der/die andere spürt. Auf Dauer und besonders im Umgang mit leidenden Menschen (Pflege, Medizin, Therapie, Pädagogik uvm.) kann diese empathische Haltung zu Erschöpfung, Fürsorgemüdigkeit und Burnout führen, wenn sie nicht ergänzt wird durch Mitgefühl.

Es stellt sich die Frage: Können wir Mitgefühl (wieder) erlernen?

Viele Menschen in helfenden Berufen stumpfen ab oder brennen aus. Es gibt aber auch Pflegende, Ärzt*innen, Lehrer*innen, Mütter/Väter, wo man sich fragt: wo nehmen die so viel Geduld her? Wie können sie – auch nach vielen Jahren in herausfordernden Berufen und Rollen – noch immer so liebevoll mit anderen sein? Was ist ihr Geheimnis?

Kristin Neff und Christopher Germersind neben anderen Wissenschaftler*innen und Fachleuchten jene, die eine Antwort gefunden und für uns anwendbar zusammengefasst haben. Diese ist zu finden im 8-Wochen Kurs „Achtsames Selbstmitgefühl„.

An dieser Stelle sei verwiesen auf das Video „Die Kraft des Guten“mit Tanja Singer und Matthieu Ricard, in dem beide Wissenschaftler auf die Grundlagen und Folgen dieser Phänomene eingehen.

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